← Alle Tage

17.09.

Entre Dos Tierras

Abholung um 05:40, zwei Wagen, zwei Fahrer — und im Tesla lief genau der richtige Song für einen Heimflug.

Blick durch das ovale Flugzeugfenster auf eine Küstenlinie weit unten: hellbrauner Sand, davor das Meer, darüber eine geschlossene Wolkendecke.
Der letzte Blick auf die Küste. Dann Wolken.

Keine alte Sau unterwegs um die unchristliche Uhrzeit. Naja, fast: ein paar Taxis und Leute, die zur Arbeit mußten, waren schon da.

Eine menschenleere Straße vor dem Hotel bei Nacht, nur eine Straßenlaterne und ein geparktes Auto, dahinter beleuchtete Hotelfassaden.
05:30 Uhr. Die Straße gehörte uns.

Unser Privattransfer war schon klasse: Es kamen zwei Autos, ein Tesla und ein Minibus. Stellte sich heraus, daß das eine Tour war, die Leute von unserem Hotel — außer uns noch ein Pärchen — und vom Nachbarhotel abholte.

Die Fahrer waren Cousins. Und der Fahrer des Minibusses hatte heute seinen ersten Arbeitstag; sein Cousin hat ihn eingearbeitet.

Wir haben den Tesla bekommen. Ganz für uns allein.

Blick von der Rückbank in den nächtlichen Innenraum des Tesla, der Fahrer am Steuer, der beleuchtete Mittelbildschirm zeigt das Bild der Umgebungskamera.
Der Cousin mit Berufserfahrung fuhr uns.

Standesgemäß ging es dann mit Héroes del Silencio los, Entre Dos Tierras — öffnet YouTube in einem neuen Tab. Zwischen zwei Ländern. Passender geht es kaum.

Der verlinkte Song liegt bei YouTube, nicht hier. Ein Klick verläßt diese Seite; dort gelten andere Regeln für Cookies und Daten, und das Video gehört seinen Urhebern.

Ziemlich pünktlich waren wir am Flughafen — und kamen als allererste an diesem Tag dort an. Weder die Check-in-Schalter noch der Sicherheitsbereich waren besetzt. Lange warten mußten wir trotzdem nicht.

Eine völlig leere Abflughalle mit unbesetzten Check-in-Schaltern, davor zwei abgestellte Koffer und leere Wartebänke.
06:54 Uhr. Wir waren wirklich die ersten.

Leider haben wir uns darauf verlassen, daß man ja seit neuestem bis zu zwei Liter Flüssigkeit im Handgepäck haben darf. Aber nicht am Provinzflughafen Jerez. Wir mußten unsere Getränke abgeben und durften dann großzügigerweise drinnen neue kaufen.

Die Lockerung hängt an der Technik, nicht am Datum: Größere Behälter sind nur dort erlaubt, wo Scanner stehen, die Flüssigkeiten im Gepäck selbst prüfen können. Wo noch die alten Geräte laufen, gilt weiter die alte Grenze — und welcher Flughafen welche hat, sieht man dem Ticket nicht an.

Ich hätt's eigentlich wissen müssen. Immerhin: Alle, die nach uns kamen, hatten auch Getränke dabei, die sie abgeben mußten. Die Security kann heute abend Party feiern.

Dann saßen wir am Gate und warteten auf die Maschine aus Frankfurt. Die war schon kurz vor Sevilla, sollte also bald landen. Abflug war für 08:40 Uhr geplant.

Und dann ging's lo-hos.

Aus großer Höhe eine Atlantikküste: eine lange Brandungslinie trennt das Meer vom hellen Strand, darüber ziehen dünne Wolken.
Die Brandung von oben — die Küste bei Biarritz, die wir zu dem Zeitpunkt gerade überflogen.
Blick aus dem Flugzeug kurz vor der Landung: ein Flickenteppich aus grünen und abgeernteten Feldern, Waldstücke und Dörfer. Unten auf einem bewaldeten Hügel liegt eine Burganlage mit hellen Mauern und rotem Dach.
Und dann sah es wieder so aus. Unten auf dem bewaldeten Hügel: die Ronneburg.

Wir sind wieder daheim, die Koffer sind schon ausgepackt, die erste Waschmaschine läuft. Damit ist unser Cádiz-Urlaub 2026 offiziell zuende.

Zwei Wochen, 63.739 Zeichen, 1.534 Bilder. Und eine Stadt, die ich vorher kaum auf der Pfanne hatte.

Wie diese Seite entstanden ist

Die Erzählung stammt aus meinen eigenen Beiträgen: 21 Texte, abends während der Reise geschrieben, zusammen rund 64.000 Zeichen.

Für diesen Blog wurden sie mit KI-Unterstützung neu geordnet und gekürzt. Jedes Kapitel erzählt den Tag, an dem etwas passierte — nicht den Abend, an dem ich es aufschrieb. Formulierungen sind teils übernommen, teils neu gefaßt. Hinzuerfunden wurde nichts: Was in keiner Quelle stand, steht auch nicht auf dieser Seite.

Alle Fotos und Videos sind meine eigenen Aufnahmen. Sie sind beschnitten und fürs Web verkleinert, sonst unverändert. Die Videos sind absichtlich stumm.

Gezeichnet ist der Rest. Die Seite selbst wurde mit KI gebaut, ebenso der Papierhintergrund, die Reiter, die Briefmarke und die Karte. Die Karte zeigt die Orte, an denen wir waren — sie ist gezeichnet und nicht maßstabsgetreu.

Auch die beiden Kühlschrankmagnete sind gezeichnet. Es gibt sie wirklich, wir haben sie gekauft; was hier klebt, sind nachgezeichnete Abbilder und keine freigestellten Fotos.

Wohin wir gekommen sind

Die Basis war Cádiz. Von dort ging es an vier Tagen weiter — einmal quer zur Meerenge, zweimal über die Bucht und einmal ins Landesinnere.

Ein Ort führt zu dem Tag, an dem wir dort waren.