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16.09.

Der Wind dreht

Letzter voller Urlaubstag. In der Nacht hat der Wind gedreht — und das Wetter versuchte, uns den Abschied leicht zu machen.

Sonnenuntergang über dem Meer in Rosa und Grau, am Horizont die kleine Silhouette eines großen Kreuzfahrtschiffs, im Vordergrund der dunkle Strand.
Die MSC Virtuosa verläßt den Hafen, Kurs Málaga. 20:33 Uhr.

Letzter voller Urlaubstag. Um 08:40 geht morgen der Flieger, drei Stunden vorher — um 05:40 — werden wir am Hotel abgeholt, und wir sollen schon fünfzehn Minuten vor der Zeit unten sein.

Nuja. Wecker ist gestellt, und daheim ist es ja auch ganz schön.

Aber im Ernst: Cádiz hatte ich als Urlaubsziel gar nicht so auf der Pfanne. Es hat sich sowas von gelohnt.

Heute haben wir außer Packen nochmal ziemlich gar nichts gemacht. Nur gemütlich an der Poolbar gechillt und noch ein paar Fotos vom Hotel eingefangen.

Im hohen Atrium des Hotels hängt ein schmaler, mehrere Stockwerke langer Kristallleuchter neben einer geschwungenen Treppe an einer goldfarbenen Wand.
Das Hotel von innen. Der Leuchter geht über mehrere Stockwerke.

Zu Mittag haben wir nichts gegessen, außer einem kleinen Snack — und dafür abends nochmal das Buffetrestaurant ausprobiert. Das ist zwar nur von 20 bis 22 Uhr geöffnet und die Auswahl ist nicht riesig, aber gut.

Plus: Wir waren ziemlich pünktlich zum Öffnen unten und haben so noch einen guten Platz erwischt. Inklusive Blick auf den Sonnenuntergang.

Ein beschlagenes Glas hellen Bieres mit Schaumkrone steht auf einem Tisch am Fenster, dahinter das Meer und eine Palme im Abendlicht.
Guter Platz. Sehr guter Platz.
Ein Teller mit einem Stück gegrilltem Hähnchen, dunklem Fleisch in Sauce und gelbem Safranreis, daneben ein Weinglas.
Die Auswahl war nicht riesig. Aber gut.

Und dann verließ die MSC Virtuosa den Hafen und bildete gegen das Castillo de San Sebastián und weiter auf ihrem Kurs Richtung Málaga ein schönes Fotomotiv.

Auch das Wetter versuchte, uns den Abschied leicht zu machen. Nach Tagen Levante — dem trockenen, heißen Ostwind — hatte der Wind in der Nacht gedreht, und seit dem Morgen hatten wir einen kräftigen Poniente, der vom offenen Atlantik kommt. Deutlich kühler als die letzten Tage, und auch wesentlich mehr Gewölk.

Schön, ja. Angenehm, auch ja. Aber gerade an diesem Abend hat man den Unterschied schon deutlich gemerkt. Im Restaurant hat der Wind dafür schön die Leuchter gewirbelt.

21:04 Uhr, im Restaurant. Zehn Sekunden Poniente — ohne Ton, es saßen andere Gäste im Raum.
Die gestaffelte Hotelfassade bei Nacht, blau angestrahlt, im Vordergrund die dunklen Wedel einer Palme.
Das Hotel am letzten Abend.
Die beiden Pylone der Schrägseilbrücke leuchten orange in der Dämmerung über den Dächern der Stadt.
Und die Brücke, zum Abschied in Orange.

Nunja. Um 5 ist die Nacht zuende.

Buenas noches.

Wie diese Seite entstanden ist

Die Erzählung stammt aus meinen eigenen Beiträgen: 21 Texte, abends während der Reise geschrieben, zusammen rund 64.000 Zeichen.

Für diesen Blog wurden sie mit KI-Unterstützung neu geordnet und gekürzt. Jedes Kapitel erzählt den Tag, an dem etwas passierte — nicht den Abend, an dem ich es aufschrieb. Formulierungen sind teils übernommen, teils neu gefaßt. Hinzuerfunden wurde nichts: Was in keiner Quelle stand, steht auch nicht auf dieser Seite.

Alle Fotos und Videos sind meine eigenen Aufnahmen. Sie sind beschnitten und fürs Web verkleinert, sonst unverändert. Die Videos sind absichtlich stumm.

Gezeichnet ist der Rest. Die Seite selbst wurde mit KI gebaut, ebenso der Papierhintergrund, die Reiter, die Briefmarke und die Karte. Die Karte zeigt die Orte, an denen wir waren — sie ist gezeichnet und nicht maßstabsgetreu.

Auch die beiden Kühlschrankmagnete sind gezeichnet. Es gibt sie wirklich, wir haben sie gekauft; was hier klebt, sind nachgezeichnete Abbilder und keine freigestellten Fotos.

Wohin wir gekommen sind

Die Basis war Cádiz. Von dort ging es an vier Tagen weiter — einmal quer zur Meerenge, zweimal über die Bucht und einmal ins Landesinnere.

Ein Ort führt zu dem Tag, an dem wir dort waren.