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04.09.

Drei Schiffe und ein Großsegler

Zur Orientierung einmal die ganze Runde — und dabei gleich zwei Überraschungen im Hafen.

Die Kathedrale von Cádiz im Gegenlicht, die Sonne steht direkt über ihrem Giebel, rechts eine hohe Palme.
Die Kathedrale, von der Stadtrundfahrt aus.

Den Tag haben wir genutzt, um den roten Stadtrundfahrtbus, den es auch hier gibt, für eine erste Erkundung zu nutzen. Das hat hervorragend geklappt: Ich konnte online einen Gutschein kaufen und dafür im Bus, der direkt vor dem Hotel hält, die Tickets bekommen.

Blick über das Oberdeck eines offenen Stadtrundfahrtbusses mit gelbem Sonnendach und mehreren Fahrgästen.
Noch ziemlich leer — das sollte sich ändern.

Zwei Überraschungen im Hafen

Bei der Fahrt in den Hafen gab es gleich zwei. Die erste: Drei Kreuzfahrtschiffe lagen gleichzeitig dort — die Norwegian Dawn, die MSC Opera und die Liberty of the Seas. Zusammen brachten sie an diesem Tag mehr als 9.500 Passagiere in die Stadt, wie die örtliche Zeitung meldete.Beleg: Portal de Cádiz, öffnet in einem neuen Tab Von denen wollten natürlich viele ebenfalls die Stadtrundfahrt machen. Zum Glück waren wir schon vorher eingestiegen.

Ein großes weißes Kreuzfahrtschiff liegt hinter einem schmiedeeisernen Hafenzaun, im Vordergrund Palmwedel.
Eines von dreien an diesem Tag.

Die zweite Überraschung lag ebenfalls im Hafen: ein Großsegler. Die Amerigo Vespucci, Schulschiff der italienischen Marine.

Ein großer Dreimaster mit dunklem Rumpf und weißen Streifen liegt an einem Kai, seine Masten und Rahen ragen in den bewölkten Himmel.
Die Amerigo Vespucci. Großsegler sind immer etwas Besonderes.

Großsegler sind immer etwas ganz Besonderes — deshalb habe ich mich unbändig gefreut, sie hier zu sehen. Wie sehr, zeigte sich am nächsten Tag.

Das Mysterium der Souvenirläden

Nachdem wir einmal die komplette Runde zur Orientierung gefahren waren, sind wir am Hafen ausgestiegen und haben uns auf einen kurzen Spaziergang in die Altstadt begeben — und dabei das Mysterium der Souvenirläden gelöst, das uns am Vortag beschäftigt hatte: Die sind scheinbar alle in der Altstadt, zumindest zu dieser Jahreszeit.

Ein Mittagessen war auch fällig; das Frühstück hatten wir glatt verschlafen.

Ein Teller mit goldbraun frittierten Tintenfischringen auf einer weißen Papierserviette.
Calamares, im Schatten der Gassen.

Mit unseren Mitbringseln sind wir jetzt versorgt — bis auf Strandtücher, da haben wir noch keine gefunden. Aber dem Vernehmen nach sollte sich in der Calle San Francisco etwas finden lassen. Perfekt für mich alten Niner.

Batidos de fresa

Zum Abschluß des Tages hatten wir noch Lust auf einen Erdbeermilchshake, und glücklicherweise hat die Eisdiele gleich gegenüber vom Hotel sehr leckere batidos de fresa.

Zwei Becher mit hellem Milchshake und Trinkhalmen stehen auf einem Balkongeländer, dahinter der Pool und das Meer.
Die ersten von vielen.
Ein bewölkter Sonnenuntergang über dem Meer, die Sonne steht als heller Fleck hinter einer Wolkendecke über dem Strand.
Nicht so spektakulär, ein bisschen bewölkt — aber auch damit lassen sich dramatische Ergebnisse erzielen.

Am Abend gab es dann wieder Livemusik — erst vom Strand, später noch aus dem Hotel.

Wie diese Seite entstanden ist

Die Erzählung stammt aus meinen eigenen Beiträgen: 21 Texte, abends während der Reise geschrieben, zusammen rund 64.000 Zeichen.

Für diesen Blog wurden sie mit KI-Unterstützung neu geordnet und gekürzt. Jedes Kapitel erzählt den Tag, an dem etwas passierte — nicht den Abend, an dem ich es aufschrieb. Formulierungen sind teils übernommen, teils neu gefaßt. Hinzuerfunden wurde nichts: Was in keiner Quelle stand, steht auch nicht auf dieser Seite.

Alle Fotos und Videos sind meine eigenen Aufnahmen. Sie sind beschnitten und fürs Web verkleinert, sonst unverändert. Die Videos sind absichtlich stumm.

Gezeichnet ist der Rest. Die Seite selbst wurde mit KI gebaut, ebenso der Papierhintergrund, die Reiter, die Briefmarke und die Karte. Die Karte zeigt die Orte, an denen wir waren — sie ist gezeichnet und nicht maßstabsgetreu.

Auch die beiden Kühlschrankmagnete sind gezeichnet. Es gibt sie wirklich, wir haben sie gekauft; was hier klebt, sind nachgezeichnete Abbilder und keine freigestellten Fotos.

Wohin wir gekommen sind

Die Basis war Cádiz. Von dort ging es an vier Tagen weiter — einmal quer zur Meerenge, zweimal über die Bucht und einmal ins Landesinnere.

Ein Ort führt zu dem Tag, an dem wir dort waren.